PWA statt native App: Wann sich die Progressive Web App lohnt
Spar dir die App-Store-Gebühr und die doppelte Codebase. PWAs sind 2026 erwachsen geworden — und für viele Use Cases die bessere Wahl.
PWA in einem Satz
Eine Progressive Web App ist eine Website, die sich wie eine native App anfühlt: installierbar, offline-fähig, mit Push Notifications und Hintergrundsynchronisierung.
Was 2026 möglich ist
- Installation über den Browser, ohne App Store
- Offline-Nutzung dank Service Worker
- Push Notifications auch auf iOS (seit iOS 16.4)
- Hintergrund-Sync, File-System-Zugriff, Bluetooth, USB, NFC
- Performance auf Niveau nativer Apps
Wann PWA die richtige Wahl ist
- Content-getriebene Apps (Magazine, Shops, Restaurants)
- Tools ohne tiefe Hardware-Integration
- MVP-Phasen — schnell live, eine Codebase
- Internationale Reichweite ohne 30% App-Store-Gebühr
Wann eine native App sinnvoller ist
- Tiefgreifende Hardware-APIs (z.B. ARKit, CoreML)
- Spiele mit aufwändiger Grafik
- Apps die sichtbar im App Store gefunden werden müssen
Tech-Stack für PWAs
- Next.js mit Service Worker (z.B. via Serwist)
- Tailwind für responsives UI
- Supabase für Auth, Datenbank, Realtime
- Vercel als Hosting
Kosten-Realität
Eine PWA kostet meistens 30-50% weniger als die Kombination aus nativer iOS- und Android-App. Und sie ist in der Hälfte der Zeit live.
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